Everybody is crying on Annapurna Basecamp

View from Poon HillNow I have been travelling the world for three months and the time has come to slow a little bit down. After 6 weeks in Turkey and 2 weeks in Lebanon, I came to Nepal to visit some German friends, Edi and Lucian, two guys from my hometown, who have been living in Pokhara for 4 years.

Lakeside, the tourist area of Pokhara, is full of backpackers, hippies, trekkers and paragliders. The mainstreet is filled with restaurants, travel agencies and shops where you can buy anything you need for trekking. The mood is very relaxed and uncomplicated. Weiterlesen

Jeder weint auf dem Annapurna Basecamp

View from Poon HillNach nunmehr 3 Monaten Weltreise, war nun die Zeit gekommen, etwas zu entschleunigen und einen neuen Lebensrythmus zu finden. Nach 6 Wochen Türkei und zwei Wochen Libanon, kam ich vor einem Monat nach Nepal, um Freunde aus Deutschland zu besuchen. Edi und Lucian, zwei Jungs aus meiner Heimatstadt, leben seit mittlerweile vier Jahren in Pokhara (Nepal).

Pokhara Lakeside ist voll von Rucksackreisenden, Hippies, Trekkern und Paraglidern. Die Hauptstraße ist bepackt mit Restaurants, Reisebüros und Shops, in denen man die Ausrüstung für eine Wanderung in die Berge erstehen kann. Die Atmosphäre ist sehr relaxt und unkompliziert. Der perfekte Zeitpunkt für mich, in Einklang mit dem Herzschlag von Pokhara zu kommen. Weiterlesen

Küchenzauber – Geschmackserlebnisse meiner Reise

Mercimek Köftesi (Vegane Linsen Köfte)Eine der größten Freuden im Leben ist das Essen. Ist es nicht eine Wonne, in Begleitung eines wunderbaren Glas Weines, ein kleines Meisterwerk zu zelebrieren? Mit frischen Zutaten und der richtigen Würzung, die als perfekte Komposition eine Geschmacksexplosion im Mund bewirken. Und dabei ständig das Bedürfnis zu haben, ein begleitendes „Mmmmhhh“ von sich zu geben. Ich liebe Essen! Ja, ich liebe es von ganzem Herzen! Weiterlesen

Touristenmassen und Geborgenheit im Kreise meiner Freunde! Auf Wiedersehen Istanbul!

Zwei Wochen Istanbul sind nun vergangen und meine Zeit in der Türkei ist vorbei. Zeit die Tage in der großen Stadt Revue passieren zu lassen.

Die Größe Istanbuls‘ erschlägt einen fast. Die Stadt komplett zu sehen, ist meines Erachtens, eine Lebensaufgabe. Ca. 20 Millionen Menschen leben in und um die Stadt, das ist nahezu dieselbe Anzahl an Menschen, die in ganz Australien leben (hat mir Maria erzählt). Eine Stadt vom Bosporus in Europa und Asien geteilt ist. Die großen Sehenswürdigkeiten und auch der bekannte Taksim-Platz, auf dem im letzten Jahr die großen Demonstrationen stattgefunden haben, liegen auf der europäischen Seite. Auf der asiatischen Seite sind die Mieten weitaus günstiger, zu sehen gibt es dort allerdings nicht viel. Ich habe auf der asiatischen Seite im Stadtteil Kadiköy bei meinen Freunden gewohnt und habe die Zeit mit Allen sehr genossen. Weiterlesen

Hitlergruss und Ehrenmord! Wir leben alle hinterm Mond!

IstanbulNach 4 Wochen Türkei möchte ich nun ein Resümee ziehen und muss sagen, ich habe im Voraus etwas total Anderes erwartet.

Meine Vorstellung war, hier ein rein muslimisches Land vorzufinden, in dem mir die Frauen in Kopftüchern gehüllt begegnen und man den Blickkontakt zu den türkischen Männern meiden sollte, die Menschen fünfmal täglich beten und eine Frau nicht wirklich etwas wert ist. Ich bin hier wirklich mit Vorurteilen bepackt gelandet und wurde eines Besseren belehrt. Weiterlesen

Die erste Hürde und eine aufregende Nacht liegen hinter mir!

Das Abenteuer hat nun wirklich begonnen. Und ich habe die ersten Lektionen für meine Weltreise gelernt.

Der Job in Kas bei Can hat sich innerhalb der letzten Tage zur Sklaverei gewandelt. Anfangs war mir das gar nicht so bewusst, weil ich es von Deutschland gewohnt war, hart zu arbeiten. Den Job habe ich über die HelpX Seite gefunden. Alle Jobs dort sind für Unterkunft und Essen ohne Bezahlung und werden für 4-5 Stunden tägliche Arbeit angeboten. Bei Can musste ich von Anfang an täglich zwischen 8 und 10 Stunden arbeiten und da mir der Job Spaß machte, hat mir die Mehrarbeit auch nichts ausgemacht. In der letzten Woche jedoch hat er mich ständig wie seinen persönlichen Sklaven behandelt und ich fing an, mich zunehmend unwohler zu fühlen. Unter den Gästen waren fast nur noch Pärchen und ich war somit ziemlich alleine. Ich habe als jahrelang erprobter Single, kein Problem damit alleine zu sein. Und ich war auch darauf vorbereitet, als Alleinreisende immer wieder Phasen zu haben, in denen ich nicht von Freunden umringt bin. Die Kombination aus dem unangenehmen Gefühl im Camp und der Einsamkeit, waren jedoch ein wenig viel und so war ich die letzten Tage wirklich deprimiert. Am Freitag sind dann zwei deutsche Jungs und Maria aus Australien über Couchsurfing im Camp gelandet und haben meine Stimmung etwas erhellt. Da alle drei heute abreisen wollten, habe ich mit dem Gedanken gespielt, ebenfalls meine Sachen zu packen und zu verschwinden. Weiterlesen